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Das Historische Grauholzschiessen Begründung Mit dem Anlass kann kein Sieg der Berner gegen die napoleonische Streitmacht gefeiert werden. Es ist eher schmerzlich, wenn man eine Niederlage als Grund für eine Gedenkfeier herbeiziehen muss. Eine Niederlage einzugestehen, ist sicher auch bedrückender, als die Lorbeeren des Sieges zu präsentieren. Dagegen hat es absolut seine Berechtigung, die Lehren aus der erlittenen Niederlage zu ziehen. Das Historische Grauholzschiessen ist Erinnerung und Mahnung an die Ereignisse, die sich am 5. März 1798 im Grauholz zugetragen haben. Der Grauholz-Schützenverband Am 19. Februar 1921 gründeten auf Einladung der Feldschützen Sand 10 Schützenvereine aus der Umgebung den Grauholz-Schützenverband. An der Gründungsversammlung wurde das Schiessprogramm festgelegt und die Abgabe eines Wanderpreises beschlossen. 14 Tage später fand das erste Grauholzschiessen statt. Geschossen wurde im Freien auf die Ordonnanzscheibe A. Das Programm bestand aus drei Einzelschüssen und drei Serien à je drei Schuss. Nach kurzer Zeit wurde die Anzahl Scheiben auf 40 und später auf 90 erhöht. Vom freien Feld ins Schützenhaus 1990 erstellte das Militär die Schiessanlage Sand. Dem Grauholzverband wurde eröffnet, dass der alljährliche wiederkehrende Anlass aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Freien durchgeführt werden dürfe. Die Delegiertenversammlung beschloss deshalb, das Grauholzschiessen im Stand durchzuführen. Allseitig war man sich bewusst, dass dies einen Teil des Charakters des Historischen Schiessens zunichte mache. Trotzdem sollte auf das Schiessen und das Gedenken, das dem Anlass zugrunde liegt, nicht verzichtet werden.
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